Sechs Dimensionen des Selbstmanagements

Sechs Dimensionen des Selbstmanagements

Was ist Selbstmanagement und warum sollte ich dies anwenden?

Ziel des Selbstmanagements ist es, mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben zu haben. Es sind Techniken, um die anstehenden Aufgaben und Probleme effektiv zu erledigen.

1. Dimension: Die Vision

Reflektiere deine Lebensziele, um sie umsetzen zu können.

Wie gehts?

Schreibe eine Liste mit Wünschen, Ideen, Träumen und  Zielen. Formuliere die Punkte konkret, bildhaft und positiver Stimmung.

Beispiele:

Ich werde bis zum Ende dieses Monats meine To-Do Liste abgearbeitet haben. In 2 Jahren möchte ich befördert werden.

2. Dimension: Die Organisation

Eine perfekte Organisation besteht vor allem aus Zeitmanagement, also dem systematischen Planen anstehender Aufgaben.

Im Detail besteht Zeitmanagement aus diesen drei Verhaltensweisen:

  1. schriftliche Aufgabenplanung
  2. Prioritäten setzen
  3. Zeitdiebe ausschalten

Wie gehts?

Mache dir To-Do Listen und arbeite diese effektiv ab. Schau dir hierzu Arbeits- und Lerntechniken an. Außerdem sind Techniken zur Kreativitätsentfaltung hilfreich.

3. Dimension: Kontexte

Lerne global und systemisch zu denken. Verstehe die verschiedenen Systeme, in denen du dich bewegst.

Bedenke dabei auch den Kontext deiner Beziehungssysteme. Welche Rolle spielst du in den Augen der anderen?

Wie gehts?

Mach eine grafische Übersicht, in welchen Systemen du aktiv bist (Familie, Arbeitsumfeld, Wohnort, Vereine…). Denke über diese Systeme nach und verstehe sie. Wie beeinflussen sich die Systeme untereinander? Ordne ihnen Prioritäten zu.

Beziehungsmanagement und Lebensrollen

Mach danach eine weitere Übersicht deines Beziehungsumfeldes. Wer fördert dich? Wer behindert deine Produktivität?

Welche Rollen und Nebenrollen hast du anderen Menschen gegenüber? Erstelle dir eine Übersicht deiner Beziehungen. In welchen Rollen verbringst du die meiste Zeit? Welche Rolle davon macht dir am meisten Spaß?

Mit welchen Personen hast du Konflikte und wie lassen sich diese lösen? Gibt es Rollenkollisionen?

Welche Menschen kannst du fördern, von welchen kannst du etwas lernen?

Bilde dich in den Themen Selbstmarketing, Beziehungsmanagement und Networking weiter.

Weitere Stichwörter: Genogramm, Soziogramm, strukturierte Systembetrachtung

4. Dimension: Werte

Welche Werte und Normen spielen in deinen Entscheidungen eine Rolle? Woher kommen diese Vorstellungen? Wie haben sich die Werte gewandelt?

Wie gehts?

Mach dir eine Liste mit deinen Werten und ordne sie nach Wichtigkeit. Markiere Werte, die du im Alltag ausleben kannst.

Welche Werte spielen die allgemeine Vision (Punkt 1) wieder? Welche Werte widersprechen sich?

5. Dimension: Das Selbstbewusstsein

Zentrale Fragen der fünften Dimension sind: Wie nimmst du dich selbst wahr? Wie denkst du über andere?

Wie gehts?

Schreibe dir auf, in welchen Situationen du wie über dich selbst denkst. Wann kannst du frei handeln und entscheiden? In welchen Beziehungen hast du Angst vor dem selbstständigen Handeln?

Überlege, wie du über unbekannte Personen im generellen denkst. Sind sie etwas besseres? Sind andere Menschen schlechter als du?

Das Ideal beim Selbstwertgefühl ist folgendes: Ich OK, du OK. Darauf solltest du hinarbeiten.

6. Dimension: Chancen

Verstehe Veränderungen in deinen Systemen und nutze die positiven Effekte, die daraus entstehen. Denke über vergangene Umbrüche nach und reflektiere deine damalige Handlungsweise.

Wie gehts?

Übe die folgenden Fähigkeiten:

  • Unordnung und Unsicherheit aushalten
  • neuen Zustand genießen
  • Interesse an neuem entwickeln
  • Probleme schnell lösen

Und jetzt das wichtigste Ziel:

Die heutige Umsetzung!

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